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Passantenzahlen in deutschen Einkaufsstädten bleiben trotz Hitzerekord und Corona auf hohem Niveau – absolute Zahlen liegen durchschnittlich bei mehr als 70% zum Vorjahr

26.08.2020

Olaf Petersen, Geschäftsführer und Chefresearcher des Einzelhandels­spezialisten COMFORT richtet den Blick zum Ende des Augusts und nach einem ungewöhnlich heißen Monat erneut auf die Passantenfrequenzen in den deutschen Haupteinkaufsmeilen. Sie liegen im Durchschnitt im Vergleich zum Vorjahr bei mehr als 70%.

COMFORT hatte die Passantenfrequenzen seit der Wiederöffnung der Geschäfte am Montag, dem 20. April 2020 ausgehend von den täglich auflaufenden und per Laser erhobenen Frequenzzahlen von hystreets.com, die auch jeden Tag über die COMFORT-App „High Streets 8.0“ nachvollziehbar sind, kontinuierlich untersucht. Dabei wurden die Werte jeweils für den Donnerstag als Repräsentant eines ‚normalen‘ Wochentags und den Samstag als traditionell stärksten Einkaufstag ausgewertet. Die letzten Daten geben den Durchschnitt der aufgelaufenen Donnerstage und Samstage im August wieder. Erfasst wurde die jeweils stärkste Stunde an den Untersuchungstagen.

Grundsätzlich, so Olaf Petersen, sei die Entwicklung aus Sicht des Handels weiterhin als positiv zu bewerten. Denn trotz der Tatsache, dass die zuvor im Juli ermittelten Frequenzen durchweg etwas höher lagen als aktuell im August, blieben diese insgesamt gesehen auf einem hohen Niveau. Die Passantenfrequenzen in den untersuchten Städten Hamburg, Hannover, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Stuttgart und München liegen auch nicht so deutlich unter den Vergleichswerten des Vorjahres, wie man dies vor dem Hintergrund der aktuellen Coronakrise hätte vermuten können.

Den leichten Dämpfer in dem bislang erfolgreichen Aufholprozess um die Gunst der City-Besucher führt Olaf Petersen vor allem auf die außerordentlich hohen Temperaturen in den zurückliegenden August-Wochen zurück. Die Shopping-Laune lasse bei 35 Grad Celsius und teilweise mehr generell etwas nach. Er sieht die August-Zahlen vor diesem Hintergrund auch keineswegs als Bruch in der Entwicklung des  Normalisierungsprozesses.

Im Vergleich zu den entsprechenden Augusttagen des Vorjahres 2019  erreichten die TOP-Passantenfrequenzen an den  Donnerstagen und Samstagen ein Niveau zwischen etwa zwei Drittel und gut vier Fünfteln. Relativ gut schnitten hier die Hamburger Spitalerstaße und die Düsseldorfer Schadowstraße ab, wogegen die süddeutschen Einkaufsmeilen Neuhauser Straße (München) und Königstraße (Stuttgart) im Vergleich zum Vorjahr prozentual schwächer abschnitten.

Bezogen auf die absolute Besucherzahl waren samstags mit 8.656 Besuchern pro Stunde deutschlandweit die meisten Besucher auf der Neuhauser Straße in München unterwegs. Es folgt die Kölner Schildergasse mit 7.325 Passanten vor Hannover und Hamburg.

An den Donnerstagen im August wurden ebenfalls am meisten Menschen auf der Münchner Neuhauser Straße (6.752 Passanten) registriert, gefolgt von der Hannoveraner Georgstraße mit 5.270 Passanten. Es folgt die Kölner Schildergasse, die Hamburger Spitalerstraße und die Königstraße in Stuttgart.

Download: Frequenzen im August

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RBUK
Ralf Bettges Unternehmenskommunikation
Im Auftrag der COMFORT-Gruppe

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